about

“Now the heated land is cooling off
under a big black sky.
Where a cruel god pinned a million stars.

A raven sails through the roaring silence,
while the sun´s escaping the dusty soil
like faint smoke –

bringing memory and song.“

This little poem by an unknown writer well catches the mood behind the music of Heated Land, a band project founded in 2012 in Dresden, Germany around the work of singer- songwriter Andreas Mayrock. Inspired by many old and some contemporary artists of genres like Americana, blues and folk, the songs of Heated Land wander through wide landscapes and little ghost towns, bringing up feelings of longing, lostness, nostalgia and hope.

music

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Forest Tapes

in a wider tone

Heated-Land---in-a-wider-tone---LP
Heated Land – In a wider tone

Eine weitere subtile Pretiose vom feinen Dresdner KF-Label (Green Apple Sea, Garda). Die siebenköpfige Band verteilt sich geographisch über die halbe Republik, findet musikalisch aber auf sehr harmonische Weise zusammen. Das Genre ist kammermusikalischer Indie-Folk mit deutlichen Americana-Roots. Zurückgenommen bis introvertiert und überwiegend sparsam instrumentiert. Oft nur mit wenig Akustikgitarre und gewollt dünnem Schlagzeug. Selten mit lauteren Momenten, was dann schon wegen der verzerrten Harmonika aufs Schönste an Talk Talk erinnert. Im Hintergrund kann sich ganz feiner Streicher-Drone einschleichen, der sich auch mal etwas lauter und epischer ausbreitet, um dann aber schnell wieder im Schneckenhaus zu verschwinden und von einer akustischen Slidegitarre ersetzt zu werden. Dazu gibt es Harmonium und Kontrabass, was für zusätzliche Wärme im Klangbild sorgt. Der Sound bleibt also fast immer schlank und kompakt, der Vibe ist milde melancholisch und gerne ein bisschen verträumt. Dies ist das zweite Heated Land-Album nach dem 2014er Debüt, zwischenzeitlich hatte sich Hauptsongwriter  Andreas Mayrock mal für längere Zeit in eine kanadische Blockhütte zurückgezogen. Es wurde in nur zwei Tagen eingespielt und erweist sich als nachhaltiges Kleinod für feingeistige Americana-Freunde. (Joe Whirlypop / Glitterhouse)

Heated Land

Heated Land - Cover
Heated Land – Heated Land

Wenn die Sonne in Arizona oder New Mexico das Land so aufgeheizt hat, dass jederzeit ein Schwelbrand ausbrechen könnte, und wenn ein heißer Tag sich gleichzeitig zu Ende neigt, dann wird solche Musik gespielt, wie sie der Augsburger Songwriter Andreas Mayrock und seine Band mit ihrem Debüt „Heated Land“ abliefern. Karge, manchmal fiebrig dahingleitende Riffs auf der Akustischen, knochentrockene Drums und eine Harp, die so klingt, als wäre der Leibhaftige mal wieder ausgerückt. Heated Land stehen knietief im Blues, aber es ist nicht die sumpfige Variante des Delta und auch nicht die leidgeplagte aus den Baumwollfeldern des Südens. Die Platte klingt vielmehr so, als hätten sich 16 Horsepower und Bill Callahan zusammengesetzt um gemeinsam Townes Van Zandt zu gedenken und dabei ihren morbiden Spaß zu haben. Dass immer mehr Alben heute wieder in einem Rutsch mit wenig Aufwand an ungewöhnlichen Orten (hier ein verlassenes Bahnwärterhäuschen) aufgenommen werden, mag auch mit fehlender (finanzieller) Unterstützung der Labels zusammenhängen, aber für Heated Land passt dieser Ansatz perfekt. Mayrocks tiefe Hobo- Stimme kommt unmittelbar aus den Boxen, wie ein Erzähler längst vergessener Schandtaten. Das letzte Stück der Platte heißt denn auch „One for the road“ und dampft wie ein rostiger Güterzug über das Land, das im Hintergrund von einer Rauchwolke eingehüllt wird…

(Holger / Roadtracks #41)

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